DIE BETREUENDE GRUNDSCHULE

Die Betreuende Grundschule bietet für 36 Kinder der Anton-Gruner-Schule ein ganztägiges Betreuungsangebot von 7.30 bis 17.00 Uhr mit Mittagessen und für 18 Kinder einen Halbtagsplatz von 7.30 bis 13.15 Uhr an.

Bis auf drei Wochen in den Sommerferien wird auch in den Ferienzeiten eine Betreuung angeboten. 

 

 

INFOS

Betreuung mit verbindlicher Anmeldung:

  • montags bis freitags von 7.30 bis 17.00 Uhr
  • Offene Bereiche
  • Mittagstisch
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Freizeitpädagogische Angebote
  • Ferienprogramm
  • Wochenendfreizeiten
  • Klassenbetreuung
  • Elternberatung
  • Stadtteilarbeit

 

Die Betreuende Grundschule an der Anton-Gruner-Schule stellt 36 Ganztags- und 18 Halbtagsplätze zur Verfügung. Die Kinder müssen verbindlich angemeldet werden. Die Betreuende Grundschule ist während der Schulzeit (montags bis freitags von 7.30 bis 17.00 Uhr) geöffnet. Die Teilnahme bis 13.15 Uhr ohne Mittagstisch ist kostenfrei. Für das Ganztagsangebot werden Gebühren erhoben. Für das Mittagessen wird zur Zeit ein Beitrag von 48,80 € monatlich erhoben. Zuschüsse können unter besonderen Voraussetzungen beantragt werden. Die Organisation des Mittagstisches erfolgt über das Schulamt bzw. das Schulsekretariat.

OFFENE BEREICHE

Die Offenen Bereiche bieten eine außerunterrichtliche Betreuung von Kindern bei Abwesenheit der Eltern (Alleinerziehende, Berufstätigkeit beider Eltern). Genutzt werden sie sowohl von Kindern, die eine Halbtagsbetreuung (bis 13.15 Uhr) als auch von jenen Kindern, die eine Ganztagsbetreuung benötigen. Die angemeldeten Kinder können die Räume der Betreuenden Grundschule besuchen, um dort zu spielen, Freunde zu treffen etc.

1. Offener Bereich: von 7.30 bis 8.45 Uhr
2. Offener Bereich: von 11.45 bis 13.15 Uhr

MITTAGSTISCH

Der Mittagstisch findet in der Zeit von
13.15 bis 14.00 Uhr
für die angemeldeten Ganztagskinder statt.

 

 

 

 

ANGEBOTE

Hausaufgabenbetreuung

Die Hausaufgabenbetreuung findet ab 13:45 Uhr statt. 

Ziel ist die selbständige und regelmäßige Erledigung der Hausaufgaben. Jedes Kind hat einen festen Arbeitsplatz und wird in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre betreut bzw. unterstützt.

Freizeitpädagogische Angebote

In der Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr finden freizeitpädagogische Gruppenangebote und/oder Freispiel statt. Ziel ist es, die soziale Integration und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern sowie bedarfsorientierte Erlebnisräume zu schaffen.

Wochenendfreizeiten und Ferienprogramme

In den Schulferien werden mehrere Wochen im Jahr Ferienprogramme angeboten. Das können themenbezogene Aktionen vor Ort oder abwechslungsreiche Tagesausflüge in die nähere Umgebung als auch 8-tägige Sommerfreizeiten sein. Des weiteren werden Übernachtungsaktionen in der Schule und dreitägige Wochenendfreizeiten durchgeführt, bei denen die Kinder sich besser kennen lernen und sozial integrieren können. Außerdem erhalten die Kinder hier die Möglichkeit, neue Erlebnisräume kennenzulernen und alltagspraktische Kompetenzen zu erwerben.

Klassenbetreuung

Die Klassenbetreuung findet in den Klassen (unter Berücksichtigung aller Jahrgangsstufen) statt, in denen angemeldete Kinder aus der Betreuenden Grundschule sind. In Kooperation mit den Klassenlehrer/innen besteht die Möglichkeit, am Unterricht teilzunehmen.

Zielsetzung der Klassenbetreuung ist das Kennenlernen aller Schüler/innen im Klassenverband, das Beobachten einzelner Schüler/innen als Vorstufe zur Einzellfallarbeit und die Entwicklung von Kooperationssstrukturen mit den Klassenlehrer/innen. Im weiteren Verlauf finden in Absprach mit den Klassenlehrer/innen gemeinsame Aktivitäten und Projekte statt. In den Kooperationsgesprächen mit den Lehrer/innen werden Probleme in der Klasse, Schwierigkeiten einzelner Schüler/innen oder Familien besprochen. Daneben findet in der Regel einmal pro Monat ein Kooperationsgespräch mit der Schulleitung statt, um den Informationsaustausch zwischen Schule und Betreuender Grundschule zu gewährleisten.

Elternberatung

Bei Auffälligkeiten im Sozialverhalten, Erziehungsschwierigkeiten und Schulproblemen bieten die Schulsozialarbeiter/innen den Eltern fachliche Hilfe und Beratungsgespräche an. In der Regel sind die/den Klassenlehrer/in an den Elterngesprächen beteiligt. In diesem Gespräch wird das Problem des Kindes gemeinsam mit den Eltern erörtert und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.

Manche Problemstellungen erfordern weitere sozialarbeiterische Maßnahmen, die Einzelfallarbeit. Diese umfasst regelmäßige Beratungsgespräche mit den Schüler/innen, Elterngespräche und die Kooperation mit anderen sozialen Fachkräften wie Bezirkssozialdienst, Erziehungsberatung, Gesundheitsamt u.a.

Stadtteilarbeit

Die Betreuende Grundschule beteiligt sich an Aktivitäten im Stadtteil, z. B. bei Schulfesten und an Projekten. Dadurch werden die Kontakte und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen wie Schule, Kindertagesstätte etc. gefördert.

KONZEPT

Das Konzept der Betreuenden Grundschule besteht seit 1990 als weiteres Kooperationsmodell von Jugendhilfe und Schule. Neben dem Hortangebot tragen die Betreuenden Grundschulen der steigenden Berufstätigkeit – insbesondere von Frauen – Rechnung. Vorrangig erhalten die Kinder alleinerziehender oder doppelt berufstätiger Eltern einen Betreuungsplatz. Darüber hinaus können auch soziale Gründe Aufnahmekriterien darstellen.

Durch die Kooperation von Lehrer/innen und Schulsozialarbeiter/innen werden die Möglichkeiten im Umgang mit Problemlagen und Verhaltensauffälligkeiten entscheidend verbessert.
Die Schulsozialarbeiter/innen haben durch den direkten Zugang zu den Schüler/innen die Möglichkeit adäquate Methoden zu entwickeln und damit rechtzeitig auf Konflikte und Probleme von Kindern und deren Familien zu reagieren.

 

ANSPRECHPARTNER

Viola Blume, E-Mail: viola.blume(-at-)wiesbaden.de

Fridolin Wagner, E-Mail: fridolin.wagner(-at-)wiesbaden.de

Telefon: 0611 – 31-20 19

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